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Was ist eigentlich Sensitiv Hundefutter und Katzenfutter?
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Was ist “Sensitiv” Hundefutter und Katzenfutter?

Wer ein ernährungssensibles Haustier hat, sucht oft nach “Sensitiv Hundefutter” oder “Sensitiv Katzenfutter” und verspricht sich gut bekömmliches Futter für die Fellnasen. Dabei ist Sensitiv-Futter nicht gleich Sensitiv-Futter, denn: Der Begriff “Sensitiv” bei Hundefutter oder Katzenfutter ist kein rechtlich geschützter Begriff, im Gegensatz zu “Bio”. Das bedeutet also, dass es keine Richtlinien dafür gibt, was genau unter “Sensitiv” fällt.

Generell wird mit “Sensitiv” in Verbindung gebracht, dass das Futter besonders magenschonend und leichter bekömmlich sein sollte als reguläres Futter. Gleichzeitig wird es auch oft als gesünder angesehen. Dabei ist nicht jedes Sensitiv-Futter gleich! Bevor Du Deinem Haustier also Sensitiv-Futter gibst, solltest Du wissen, weswegen Du Sensitiv-Futter geben willst und was dort die beste Herangehensweise ist.

Wie unterscheidet sich Sensitiv-Futter von regulärem Futter?

Generell richtet sich Sensitiv-Futter an Haustiere, die Unverträglichkeiten, Verdauungsbeschwerden oder empfindliche Mägen haben. Durch die fehlenden Standards gibt es hier keine genauen Vorgaben, was ein Sensitiv-Futter haben oder vermeiden sollte, aber folgende Dinge kannst Du generell von Sensitiv-Futter erwarten:

  • Mono-Protein: Sensitiv-Futter sollte als Proteinquelle ausschließlich ein Protein nutzen, damit Du sicher sein kannst, dass Du Deinem Vierbeiner nur Proteine fütterst, die er verträgt. Im regulären Futter kann besonders im niedrigen Preissegment eine Mischung aus verschiedenen Proteinquellen im Futter sein, wodurch es unmöglich wird, einzelne Proteine zu vermeiden.
  • Leicht verdauliche Zusammensetzung: Sensitiv-Futter besteht meist aus Zutaten, die leichter verdaulich sind. Dazu gehört oft ein mageres Protein, also ein geringer Anteil an Fett, da Fett oft bestehende Beschwerden verstärken kann.
  • Kein Zusatz von Zucker: Gutes Tierfutter sollte sowieso keinen Zuckerzusatz enthalten, da Hunde und Katzen Zucker weniger gut verdauen als Menschen. Zusätzlich dazu können die Fellnasen durch Zuckerzusatz anfälliger für Karies und Zahnstein werden. Besonders im Sensitiv-Futter darf kein zusätzlicher Zucker enthalten sein, da er die Verdauung beeinträchtigt und für Tiere mit Diabetes nicht geeignet ist.
  • Kein Zusatz von Lockstoffen oder Geschmacksverstärkern: Diese Zusätze sind ebenfalls oft im günstigen Preissegment zu finden und sollen die Tiere dazu bewegen, das Futter zu fressen. Das kann dann sinnvoll sein, wenn Dein Haustier mit mangelndem Appetit zum Fressen angeregt werden soll. Dabei können aber Stoffe eingesetzt werden, die Dein Haustier nicht verträgt; auch Zucker in Form von Melasse oder Karamell wird gerne als Lockstoff verwendet. Ein Sensitiv-Futter verzichtet komplett auf diese Zusätze.
  • Verzicht auf Gluten: Gluten ist per se nicht schädlich für Hunde und Katzen. Es ist zwar nicht Teil der natürlichen Ernährung, allerdings können viele Vierbeiner unbedenklich Gluten zu sich nehmen. Gluten ist nämlich auch nur ein Protein, das eben in Getreide wie Weizen vorkommt. Aber: Nicht jeder Hund und jede Katze ist gleich, und genau dieses Protein kann eben doch unverträglich sein. Dazu kommt, dass Weizen oft als Füllmittel verwendet wird, um billiges Futter zu “strecken”. Sensitiv-Futter sollte also glutenfrei sein, um die Chance auf Beschwerden möglichst klein zu halten.

Prüfe vor dem Kauf aber unbedingt, ob diese Eigenschaften auch wirklich zutreffend sind. Zusätzlich solltest Du auch nachschauen, welches Protein im Futter enthalten ist und ob Dein Haustier diese Proteinquelle verträgt.

Sensitiv-Futter bei Liebesgut

Die Sensitiv-Produkte bei Liebesgut erfüllen natürlich alle Anforderungen, die ein gutes Sensitiv-Futter erfüllen sollte. Alle Sensitiv-Hundefutter und Sensitiv-Katzenfutter in unserem Angebot sind garantiert:

  • Mono-Protein
  • Frei von Gluten
  • Frei von Lockstoffen und künstlichen Geschmacksverstärkern
  • Frei von Farbstoffen und Konservierungsstoffen
  • Frei von Antibiotika
  • Ohne Zuckerzusatz
  • Laktosefrei
  • Ohne Gentechnik

Alle Zutaten sind immer genau auf den Verpackungen gelistet – wir verstecken nichts und Du kannst Dir sicher sein, dass Du genau das bekommst, was für Deinen Vierbeiner gut ist. Die aufgelisteten Proteine sind natürlich immer Mono-Proteine, um Reaktionen aufgrund gemischter Fleischquellen zu verhindern.

Unser Sensitiv-Futter für Hunde

Unsere Sensitive-Linie an Hundefutter ist – wie der Name verrät – auf die Ernährung von Hunden ausgelegt. Dabei haben wir Proteine gewählt, die auch empfindliche Hundemägen vertragen. Während Hunde seltener generelle Unverträglichkeiten haben, findest Du hier auch Proteine, auf die Hunde mit Empfindlichkeiten seltener reagieren und die magerer sind. Ein Beispiel ist unser Sensitiv-Futter in der Sorte “Ziege mit Süßkartoffel und Zucchini”: Ziege wird seltener in Hundefutter verwendet und stellt somit eine Alternative zu klassischen Fleischsorten wie Huhn oder Rind dar. Gleichzeitig ist Ziege extrem fettarm. Fett ist zwar ein wichtiger Bestandteil in der Ernährung, allerdings kann fettiges Fleisch die Verdauung stark beeinträchtigen. Mit Ziegenfleisch schonst Du den Magen Deines Vierbeiners.

Ähnlich ist es mit Süßkartoffeln und Zucchini: Beide Zutaten bieten zwar genügend Ballaststoffe und andere wertvolle Vitamine, sind aber trotzdem leicht verdaulich.

Unser Sensitiv-Futter für Katzen

Unsere Sensitive-Linie für Katzen ist ähnlich zu unserem Sensitiv-Hundefutter zusammengestellt mit Fleischsorten, die weniger häufig zu allergischen Reaktionen oder Unverträglichkeiten führen. Katzen haben aber natürlich andere Bedürfnisse als Hunde und unser Sensitiv-Katzenfutter beachtet das.

Wie bei unserem klassischen Katzenfutter ist hier noch lebenswichtiges Taurin zugesetzt. Darüber hinaus ist der Fleischanteil wesentlich höher als beim Hundefutter. Katzen sind obligate Karnivoren, sie beziehen also die meisten Nährstoffe über Fleisch. In “freier Wildbahn” würden sie pflanzliche Nahrung eher “nebenbei” zu sich nehmen. Das Sensitiv-Katzenfutter besteht in allen Sorten zu über 90 % aus Fleisch mit ergänzenden pflanzlichen Zutaten, die die Verdauung genug stimulieren sollen, ohne empfindliche Mägen zu reizen.

Ist Sensitiv-Futter besser als reguläres Futter?

Während es definitiv nicht schadet, Deinen Vierbeinern exklusiv nur Sensitiv-Futter zu geben, musst Du nicht automatisch zum Sensitiv-Futter greifen. Hand aufs Herz: Bei regulärem Futter findest Du meist eine größere Auswahl und kannst Deinem Tier mehr Vielfalt bieten. In bestimmten Fällen kann es sogar sinnvoller sein, wenn Dein Tier normales Futter bekommt! Hast Du einen äußerst aktiven Hund, beispielsweise einen arbeitenden Hirtenhund, kann das meist fettigere Fleisch im normalen Futter die bessere Wahl sein, da es eine höhere Energiedichte hat, also mehr Kalorien auf der gleichen Menge an Futter. Je nach Anbieter kann das Sensitiv-Futter wegen der spezialisierten Proteine auch teurer sein. Ist Dein Hund oder Deine Katze also nicht auf Sensitiv-Futter angewiesen oder führst Du gerade keine Ausschlussdiät durch, kannst Du mit gutem Gewissen zum normalen Futter greifen.

Aber ganz wichtig: Sprich Dich mit Deinem Tierarzt ab. Dieser kennt Dein Tier und kann Dir empfehlen, welches Futter aufgrund von Verträglichkeiten und Aktivitätslevel am besten geeignet ist.

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