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Die Schilddrüsenüberfunktion einer Katze, Ernährung und Behandlungsmöglichkeiten

Welche Aufgabe hat die Schilddrüse im Körper einer Katze?

Die Aufgabe der Schilddrüse ist es, die Stoffwechselhormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Tetrajodthyronin, bzw. Thyroxin) in das Blut zu leiten. Sie nehmen einen großen Einfluss auf verschiedene Prozesse im Körper des Tieres wie etwa den Sauerstoffverbrauch, den Wärmeumsatz, Herzschlag, Blutdruck und vieles mehr. Beim Embryo sind sie wichtig, damit sich das zentrale Nervensystem und das Skelett gesund ausbilden und entwickeln können.

 

Wie verläuft die Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen?

Besteht bei Deiner Katze der Verdacht, dass sie an einer Schilddrüsenüberfunktion erkrankt sein könnte, sind zunächst einmal einige Untersuchungen notwendig, um die Krankheit auszuschließen oder diagnostizieren zu können. So kann sie dann individuell behandelt werden.

Katzen mit einer Schilddrüsenüberfunktion können in der Folge eine chronische Niereninsuffizienz entwickeln, an Herzerkrankungen oder Diabetes Mellitus leiden. Magen-Darm-Erkrankungen sind auch möglich, beispielsweise der Bauchspeicheldrüse oder der Leber.

Ja nach Art der Schilddrüsenüberfunktion können daraus weitere Krankheiten entstehen, weil die Überproduktion der Hormone für weitere Schäden im Körper sorgt. Das gilt es, mit einer geeigneten Behandlung zu verhindern. Mögliche sekundäre Leiden sind dann Herzrasen und Herzklopfen, Bluthochdruck oder veränderte Werte wie ein zu hoher Blutglukosewert, Veränderungen des Elektrolythaushaltes und Erhöhung der Leberenzyme.

Des Weiteren können sich auch die Harnwerte verändern. Sie enthalten dann eine zu hohe Anzahl an Proteinen oder an Glukose. Durch die Schilddrüsenüberfunktion können die Augen ebenfalls erkranken. Durch die Vergrößerung lässt sich die Schilddrüse deutlich ertasten. Daher muss die Katze auch auf die sekundären Schäden hin untersucht werden, wenn eine Schilddrüsenüberfunktion im Raum steht oder festgestellt wurde.

 

Ursachen für die Schilddrüsenüberfunktion bei der Katze

Die Ursache für die Entstehung einer Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen ist nicht genau bekannt. Es finden sich jedoch in der Regel ein oder mehrere gutartige Knoten (Adenome), die sich auf dem Schilddrüsengewebe bilden. Diese Knoten finden sich in einem oder beiden der zwei Schilddrüsenlappen, die zu viel Schilddrüsenhormon produzieren. Hier vermehrt sich das Gewebe unkontrolliert, dadurch werden mehr Hormone produziert.

Sehr selten (2%) bildet sich ein bösartiger Tumor. Dann handelt es sich um Karzinome. Deshalb ist es sehr wichtig, Deine Katze untersuchen zu lassen, sobald sich bestimmte Symptome zeigen.

Eine Schilddrüsenüberfunktion tritt meistens bei Katzen auf, die älter als acht Jahre sind. Jüngere Katzen erkranken meist nicht daran. Es ist noch nicht klar, warum gerade Katzen so oft eine Schilddrüsenüberfunktion ausbilden, deshalb wird sie standardmäßig von Tierärzten kontrolliert.  

Es wird vermutet, dass bestimmte Bestandteile im Futter für die Entstehung der Krankheit verantwortlich sind wie Bisphenol (BPA) – ein Weichmacher als Beschichtung der Futterdosen. Auch Immunerkrankungen, Infektionen oder gewisse Katzenstreuarten sollen Ursache sein. Füttere Deiner Katze ausschließlich hochwertiges Bio Futter, um solche Auslöser schon von vornherein ausschließen zu können.

 

Welche Symptome zeigen sich bei einer Katze mit Schilddrüsenüberfunktion?

Da sich zu viele Schilddrüsenhormone durch die Überfunktion bilden, arbeitet der Stoffwechsel stärker als bei einer normalen Schilddrüsenfunktion. Katzen, die daran leiden, wirken rastlos und kommen kaum noch zur Ruhe. Das hat nicht nur Folgen für die körperlichen Bereiche des Tieres. Auch das Verhalten und der Allgemeinzustand leiden.

Die Katze wird hyperaktiv und kommt kaum noch zur Ruhe. Sie entwickelt Heißhunger, verliert aber trotzdem Gewicht, sodass sie stark abmagern kann. Darüber hinaus können Katzen großen Durst entwickeln, häufiger erbrechen und an vermehrten Durchfällen leiden. Das Fell fällt aus, wirkt matt, sodass sie teilweise kahl wird. Die Urinproduktion steigt. Dir Katze kann aggressiv werden und sich vermehrt putzen bis hin zu haarlosen Stellen. Selten wirkt sie schwach und appetitlos. Zeigen sich diese Symptome, solltest Du Deine Katze unbedingt einem Tierarzt vorstellen.

Welche Medikamente erhalten Katzen mit Schilddrüsenüberfunktion?

Es gibt grundsätzlich mehrere Methoden, die Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen zu behandeln:

 

  • Medikamente (Tabletten oder orale Lösung)
  • Salbe
  • Diät mit jodreduziertem Bio-Katzenfutter

 

Gerade zu Beginn der Behandlung sollte die Überfunktion lediglich durch Medikamente gehemmt werden. Auf diese Weise stellt der Tierarzt fest, ob die Nieren in Mitleidenschaft gezogen sind. Falls es notwendig ist, kann er so intervenieren. Bei einigen Katzen ist die Dosierung der Medikamente so einzustellen, dass eine geringe Überfunktion erhalten wird. Das sorgt dafür, dass die Nierenfunktion nicht nachlässt und die Durchblutung der Organe gesichert ist.

 

Welche Möglichkeiten der Behandlung einer Schilddrüsenfunktion bei Katzen gibt es?

Neben der medikamentösen Behandlung, wie gerade beschrieben, kann das Schilddrüsengewebe mit der Gabe von radioaktivem Jod eliminiert werden. Eine Radio-Jodtherapie kann die Schilddrüsenüberfunkton dauerhaft beheben. Auch die Entfernung der Schilddrüse kann in seltenen Fällen in Betracht gezogen werden. Im Anschluss ist allerdings die lebenslange Gabe von Schilddrüsenhormonen erforderlich.

 

Gibt es Hausmittel zur Behandlung einer Schilddrüsenfunktion der Katze?

Direkte Hausmittel zur Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen gibt es nicht. Du kannst aber homöopathische Mittel ausprobieren und solltest die Schilddrüsenüberfunktion der Katze durch eine Ernährung unterstützen, die besser für sie geeignet ist.

Es ist durchaus einen Versuch wert, denn homöopathische Mittel können die herkömmlichen Medikamente unterstützen. Dennoch müssen die Blutwerte Deiner Katze regelmäßig kontrolliert werden, damit die richtige Dosis der Medikamentengabe sichergestellt werden kann.
Am besten, Du sprichst mit Deinem Tierarzt darüber und lässt Dich von ihm beraten, welche Arznei für Deine Katze am besten geeignet ist.

 

Wie ist die Lebenserwartung bei einer Katze mit Schilddrüsenüberfunktion?

Wie schon erwähnt, tritt die Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen ab etwa acht Jahren auf. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Katzen, die daran erkrankt sind, liegt zwischen zehn und dreizehn Jahren. Da hier selten bösartige Tumore auftreten, lässt sich die Erkrankung gut behandeln und unter Kontrolle halten.

Daher ist die Prognose für die Zukunft oft positiv.

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