Häufig gestellte Fragen:
Schilddrüsenunterfunktion beim Hund - was hat die Ernährung damit zu tun?
Die Schilddrüse benötigt für die Hormonproduktion ausreichende Mengen an Jod. Dieses Spurenelement muss über die Nahrung zugeführt werden - ein Mangel an Jod führt zu einer verminderten Hormonproduktion und so zu einer Schilddrüsenunterfunktion. Daher ist es wichtig, den Hund mit hochwertigem Futter mit einem ausreichenden Jodgehalt ausgewogen und bedarfsgerecht zu ernähren.
Welche Hunde leiden besonders häufig unter Schilddrüsenunterfunktion?
Eine Unterfunktion der Schilddrüse tritt vor allem bei mittelgroßen bis großen Hunden etwa ab dem fünften Lebensjahr auf. Eine genetische Veranlagung für diese Erkrankung gibt es offensichtlich bei diesen Rassen:- Riesenschnauzer
- Deutsche Dogge
- Irish Setter
- Golden Retriever
- Dobermann
- Bobtail
- Hovawart
Welche Formen von Schilddrüsenunterfunktion gibt es bei Hunden?
Medizinisch unterscheidet man die "primäre Schilddrüsenunterfunktion" (etwa 95 % aller Fälle), bei der es zu einem Abbau von Drüsenzellen und dadurch zu einer Verkleinerung des Organs kommt, und "sekundäre Schilddrüsenunterfunktionen", bei denen das eigentliche Organ zwar gesund ist, aber die übergeordneten Steuerungssysteme des Körpers keine ausreichende Hormonproduktion mehr stimulieren.
Eine Sonderform der Erkrankung führt durch einen angeborenen Gendefekt bereits bei neugeborenen Welpen zu deutlichen Entwicklungsstörungen.
Wie gefährlich ist die Schilddrüsenunterfunktion beim Hund?
Eine Unterfunktion der Schilddrüse führt durch den Hormonmangel über einen langen Zeitraum zu unterschiedlichen Symptomen beim Hund. Zwar handelt es sich nicht um eine akut gefährliche Erkrankung, dennoch können die Folgen einer unbehandelten Hypothyreose das Immunsystem des Hundes schwächen, ihn so ernsthaft krank machen und damit auch sein Leben gefährden.Was passiert, wenn man eine Schilddrüsenunterfunktion nicht behandelt?
Wird eine Unterfunktion der Schilddrüse beim Hund nicht behandelt, verschlimmern sich die Symptome und der Hund leidet unter anderem an einer verzögerten Wundheilung, langwierigen Haut- oder Ohrenentzündungen, brüchigem Fell, Haarausfall und einer allgemeinen Immunschwäche.