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Besser als Lebensmittelqualität - aus Sicht des Tieres

Viele Hersteller werben mit dem Slogan „Tierfutter in Lebensmittelqualität“. Wir von Liebesgut orientieren uns lieber an den natürlichen Bedürfnissen des Tieres, denn wir sind der festen Überzeugung, dass…

  • sich ein Tier nicht wie ein Mensch ernähren sollte, sondern so natürlich wie möglich
  • Tierfutter-Rezepturen auf die ernährungsphysiologischen Bedürfnisse des Tieres angepasst sein müssen, nicht auf die des Menschen
  • hochwertige Innereien das Tier mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgen, auch wenn diese nicht unter Lebensmittelqualität fallen
  • eine ganzheitliche Verwertung des Nutztieres nachhaltiger ist und damit unsere Erde schützt

 

LM-Quali„Lebensmittelqualität“ ist unserer Meinung nach kein Kriterium, um die Güte eines Tierfutters zu bestimmen. Vielmehr sind unsere ausbalancierten Liebesgut-Menüs von Tierärzten und Ernährungsspezialisten speziell für eine gesunde und ausgewogene Ernährung von Katzen und Hunden entwickelt worden. Für uns hat es höchste Priorität die tierischen Bedürfnisse mit unseren Premium-Futtermitteln optimal zu bedienen, völlig ungeachtet davon, was dem Menschen schmeckt und was nicht.

Doch was ist überhaupt ein Lebensmittel?

Man kann sich hier der Definition der EU Verordnung (EG) Nr. 178/2002 bedienen, die das etwas umständlich erläutert:

„Im Sinne dieser Verordnung sind "Lebensmittel" alle Stoffe oder Erzeugnisse, die dazu bestimmt sind oder von denen nach vernünftigem Ermessen erwartet werden kann, dass sie in verarbeitetem, teilweise verarbeitetem oder unverarbeitetem Zustand von Menschen aufgenommen werden.“

Unter "Lebensmittel" fällt dementsprechend alles, was für den menschlichen Verzehr geeignet ist. Was für den Menschen gut ist, kann ja für ein Tier nur gut genug sein, oder? Wir finden das etwas zu kurz gedacht, denn wir legen großen Wert auf die Natürlichkeit und Nachhaltigkeit unserer Rezepturen, die durch das reine Versprechen "Lebensmittelqualität" nicht gewährleistet werden kann.

Natürlichkeit: Für uns zählen die natürlichen Bedürfnisse des Tieres

Vieles, was dem Menschen schmeckt, deckt nicht den Bedarf von Hund und Katz. Sie brauchen eigenes Futter, das auf die natürlichen Bedürfnisse der Tiere ausgerichtet ist. Und dazu gehören eben auch Innereien, die teilweise nicht Lebensmittelqualität sind.

So ist es ganz natürlich, dass Katzen Mäuse fangen. Und wenn eine Katze so einen Nager verspeist, dann lässt sie so gut wie nichts zurück. Nur die Gallenblase wird verschmäht, und das sollte jedem verständlich sein. Wer würde sich schon gerne ein Organ genehmigen, dass voller (bitterer) Galle ist? Unnatürlich wäre es, wenn sich die Katze mit Hilfe der Krallen nur die besten Stücke rausfiletieren würde. Denn eine Katze bezieht wichtige Nährstoffe aus einer ganzen Maus. Zum Beispiel sind in Innereien Vitamine vorhanden und Knochen liefern Kalzium, oder auch Taurin - ein Stoff, der von den meisten Lebewesen selbst synthetisiert werden kann. Von Katzen (und Frettchen) leider nicht. Doch Taurin ist lebenswichtig. Und zufälligerweise ist die Maus das Tier, das am meisten Taurin enthält. So verfügt jede Zelle der Maus über Taurin, wobei es am höchsten konzentriert in der Muskulatur, im Gehirn und in den Augen vorkommt - was wiederum für eine komplette Verwertung des Fangs spricht.

Ähnlich verhält es sich bei Hunden. Diese stammen ja bekanntlich vom Wolf ab, und ein Wolfsrudel reißt ein Reh auch nicht nur wegen dem Rehrücken und dem Filet. Hier liegt der Fall nur etwas anders, da der Hund schon so lange vom Mensch domestiziert wurde, dass er sich auch an menschliche Nahrung gewöhnt hat. Und da der Mensch sich zu vielen Zeiten kaum selbst Fleisch leisten konnte, wurde auch sein bester Freund nicht immer mit Fleisch versorgt. Das ist auch der Grund, warum es möglich ist einen Hund rein vegetarisch zu ernähren. Im Gegensatz zur Katze. Aber warum sollte ein Hund, wenn er schon Fleisch isst, nicht auch Innereien zu sich nehmen, die ihm lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe liefern? Wir sehen keinen Grund dem Hund diese wertvollen Stoffe vorzuenthalten, oder diese unserem Futter synthetisch zuzuführen.

Nachhaltigkeit: In Balance mit der Natur

In Futtermitteln können auch tierische Nebenprodukte verwendet werden. Die tierischen Nebenprodukte werden in drei Kategorien eingeteilt. Die Kategorie 1 umfasst die Tiere mit dem höchsten Risiko für die Gesundheit von Menschen und Tieren, sie müssen verbrannt werden. Auch Kategorie 2 ist ausschließlich der Beseitigung zuzuführen, mit dem Unterschied, dass von diesen Tierkörpern kein Infektionsrisiko ausgeht, weshalb sie beispielsweise zur Energiegewinnung eingesetzt werden dürfen.

Weiterverwertet werden darf folglich nur Material der Kategorie 3. Dazu gehört größtenteils Material, das für den menschlichen Verzehr nicht geeignet ist, z.B. Küchenabfälle und ekelhaftere Dinge, auf deren Aufzählung wir hier verzichten wollen. Daneben finden sich in der Kategorie 3 auch Tierteile, die zwar zum menschlichen Verzehr geeignet sind, für die es jedoch im betreffenden Land wenig Nachfrage gibt, wie beispielsweise Kutteln, Zunge und andere Innereien.

Würde nun jeder Tiernahrungsproduzent nur in Lebensmittelqualität produzieren, würden tierische Produkte, die unbedenklich verwendbar sind der thermischen Verwertung zugeführt – auf gut deutsch verbrannt werden. Wir von Liebesgut sind der Meinung, dass wenn ein Tier schon sein Leben lässt, um ein anderes Lebewesen zu ernähren, dies auch möglichst effizient geschehen sollte.

Wir wollen hier nicht falsch verstanden werden: Wir verwenden natürlich nur hochwertige Fleischbestandteile für unser Futter. Jedoch halten wir es für wichtig und richtig Nutztiere möglichst ganzheitlich zu verwerten und zusätzlich zum Muskelfleisch auch hochwertige Innereien einzusetzen. Deshalb haben wir uns ganz bewusst entscheiden nicht in Lebensmittelqualiät zu produzieren - aus Liebe zum Tier, zum Nutztier und zu unserer Erde.

 




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