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Einen Hund füttern – keine Wissenschaft!

Einen Hund füttern – keine Wissenschaft!

Zur richtigen Fütterung eines Hundes gibt es viele verschiedene Ansichten. Die grundlegenden Regeln findest du hier.

1. Futtermenge:
Die Futtermenge ergibt sich aus dem Energiebedarf des Hundes sowie dem Energiegehalt des Futters. Sehr aktive Hunde sollten Futter mit hohem Protein- und Fettgehalt erhalten, Couch-Potatos sollten sich hier einschränken. Als Faustregel gilt: Je Kilogramm Körpermasse Hund 50g Futter anbieten. Sollte der Hund das Futter nicht innerhalb von 20-30 Minuten verzehrt haben, den Futternapf entfernen und bei den folgenden Mahlzeiten weniger Nahrung anbieten. Den Napf keinesfalls stehen lassen. Einerseits könnten so bei Raumtemperatur ungewünschte Mikroorganismen wachsen, andererseits soll sich ein Hund an feste Fütterungszeiten gewöhnen. Nur Welpen und säugende Hundemütter sollten so oft als möglich Zugang zu einer Futterquelle haben.

2. Häufigkeit:
Die Futteraufnahmekapazität von Hunden ist aufgrund des außerordentlichen dehnbaren Magens hoch, sodass Tiere ohne besondere Ansprüche bedenkenlos einmal täglich gefüttert werden können. Benötigt das Tier hohe Futtermengen, kann unter Umständen auch 2-3 mal am Tag gefüttert werden. Dies kann bei Nutz- und Sporttieren der Fall sein. Dazu zählen zum Beispiel Arbeitstiere (Spürhunde, Jagdhunde) oder Schlittenhunde. Nur Welpen und säugende Hundemütter sollten so oft wie möglich Zugang zu einer Futterquelle haben.

3. Zeitpunkt:
Hinsichtlich des Fütterungszeitpunktes sollten feste Regeln eingeführt werden. Dadurch wird verhindert, dass der Hund ständig um Futter bettelt. Der Körper des Hundes stellt sich auch mit der Zeit auf einen festen Zeitpunkt ein, was die Verdauung positiv beeinflusst. Das Tier direkt nach der Fütterung bitte keinen Stresssituationen oder Belastungen aussetzen, denn dies würde die Verdauung negativ beeinflussen. Schließlich läuft auch der Mensch nach einem 5-Gänge Menü keinen Marathon.

4. Futterwechsel:
Grundsätzlich sollte ein Futterwechsel nur langsam erfolgen, insbesondere bei einem Wechsel von Trocken- auf Feuchtfutter. Idealerweise wird das neue Futter zu immer größeren Bestandteilen unter das gewohnte Futter gemischt. Dieser Prozess kann sich durchaus 3-7 Tage hinziehen. Auf diese Weise kann sich dein Tier langsam an das neue Geschmackserlebnis gewöhnen.

5. Diat:
Oftmals liest man, dass empfohlen wird das Tier einen Tag in der Woche hungern zu lassen. Aus Ernährungsphysiologischer Sicht ist dazu aber kein Nutzen zu erkennen. Werden mehrere Hunde gehalten, kann ein Fastentag sogar zu aggressivem Verhalten führen.

6. Wasser:
Wasser sollte Deinem Tier immer bereitstehen. Besonders bei alleiniger Fütterung von Trockenfutter ist der Zugang zu Wasser sehr wichtig. Die Wasserschüssel sollte jeden Tag gereinigt und frisch befüllt werden, auch ein Durchgang hin und wieder in der Spülmaschine schadet nicht. Dadurch wird dem Wachstum von Mikroorganismen und somit möglichen Krankheiten vorgebeugt.

Die Tiernahrung von Liebesgut nimmt Dir schon einen großen Teil der Entscheidung ab, da wir unsere Produkte für Welpen, erwachsene und sensitive Hunde anbieten. Damit ist für jeden Lebensabschnitt etwas dabei. Sollte Dein Tier jedoch als lebenserfahrener 8-jähriger immer noch Lust auf unsere Juniorkost verspüren, so schadet auch das nicht. So lange das Gewicht in Ordnung ist und der Hund glücklich, sollte man füttern was schmeckt!

Für eine individuelle Fütterempfehlung kannst Du uns gerne jederzeit unter kontakt@liebesgut-tiernahrung.de schreiben.

Herzliche Grüße,

Euer Michael Vogt (Lebensmitteltechnologe und Ernährungsexperte von Liebesgut Tiernahrung)

 

Tags: hund
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