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Ernährungsberatung für Hunde

Du weißt nicht genau, was Du bei der Fütterung Deines Haustiers beachten solltest? Hier in unserer Ernährungsberatung findest Du ausführliche Informationen für eine optimale Ernährung Deines Hundes. Wir haben die Tipps nach dem Alter Deines Lieblings sortiert, so findest Du schnell die richtigen Informationen:

Wann sollte man die Sensitiv Linie füttern?

Diese Senstiv Linie ist geeignet für Hunde mit Verdauungsproblemen, Krankheiten und Lebensmittelallergien. Da diese Symptome auch häufig mit der Alterung auftreten, ist die Sensitiv Linie auch für Senioren sehr gut geeignet.
Je nach Rasse und Größe beginnt der Alterungsprozess etwa zwischen dem sechsten und achten Lebensjahr. Aufhalten lässt er sich zwar nicht, aber mit der richtigen Fütterung können die Begleiterscheinungen gebremst werden. Dass ein Hund altert, lässt sich daran erkennen, dass er gemütlicher und ruhiger wird, seine zunehmend alternden Gelenke verlangen nach mehr Ruhe, das Herz-Kreislauf-System wird anfälliger, Muskulatur, Sehkraft, Gehör- und Geruchssinn lassen nach. Auch die Haut wird schlaffer, sein Fell verliert an Glanz, und mit dem Hören und Sehen klappt es eben auch nicht mehr so gut. Da der Hund im Alter insgesamt langsamer wird, verbraucht er auch weniger Energie, der Magen-Darm-Trakt und die Verdauung werden träger und auch die Nieren sind weniger aktiv. Damit Dein Hund gesund und fit bleibt, ist eine angepasste Senior-Fütterung sehr wichtig.
Eine Allergie entsteht, wenn das Immunsystem überreagiert. Meist sind die im Futter enthaltenen Proteine, die Eiweiße, Auslöser allen Übels. Deshalb setzt die Liebesgut Sensitiv Linie Tierarten ein, die von den meisten Tieren mit einer Allergie sehr gut vertragen werden. Denn immer mehr Hunde leiden an Verdauungsproblemen. Diese resultieren in Symptomen wie Erbrechen, Blähungen und Durchfall. Oftmals liegen diese Beschwerden in einer minderwertigen Rohstoffqualität des Futters oder in einer Futtermittelallergie gegen bestimmte Inhaltsstoffe (Rind, Geflügel, Weizen) begründet. Es ist auf eine gute Versorgung mit hochwertigen Proteinen und ein fettarmes Futter zu achten. Mineralstoffe sind hier im übermäßigen Maße schädlich für die Verdauung und Abbauorgane wie Niere oder Leber.

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Wie viel und wie oft sollten ältere Hunde gefüttert werden?

Besonders bei älteren Hunden ist eine Empfehlung der Futtermenge sehr schwierig. Senioren können sehr träge oder auch noch sehr aktiv sein. Am besten ist eine regelmäßige Gewichtskontrolle des Hundes, um den optimalen Bedarf zu ermitteln. Im Alter kann auch wieder öfter als zwei Mal am Tag Futter angeboten werden. Die Tiere tun sich oft schwer größere Mengen auf einmal aufzunehmen. Auch sind im Alter Zahnprobleme oder Probleme mit dem Zahnfleisch verbreitet, was das fressen zusätzlich erschwert. Ebenso lässt der Speichelfluss nach. Deshalb ist es auch wichtig viel frisches Wasser anzubieten.

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Welche Sorte der Sensitiv Linie ist für welchen Hund geeignet?

Ziege, Hirsch und Pferd sind sehr hochwertige Proteinquellen, die eine hohe Akzeptanz bei Hunden mit Verdauungsproblemen haben. Mit dem Verzicht auf Leber wird der Mineralgehalt niedrig gehalten. Der Fettgehalt liegt weit unter dem Proteinwert, was die Verdauung fördert. Die meisten älteren Hunde und Hunde mit Verdauungsstörungen sind auch nicht sehr aktiv, so dass einer Verfettung vorgebeugt werden muss.
Bio Ziege mit Süßkartoffel und Zucchini: Ziegenfleisch ist sehr mager und ein hochwertiges Protein. Diese Sorte ist deshalb gut für Senioren geeignet, die sehr viel schlafen und deren Bewegungsdrang stark nachgelassen hat.

Hirsch mit Bio-Obst und Bio-Hirse sowie Pferd mit Bio-Zucchini und Bio-Karotte:
Zwei sehr hochwertige Proteinarten, die bei Verdauungsproblemen helfen können. Sollte der Hund durch eine Allergie oder Verdauungsprobleme bereits an Gewicht verloren haben, sind diese Sorten zu bevorzugen. Gegenüber der Sorte mit Ziegenfleisch besitzen diese einen etwas höheren Fettgehalt. Dadurch können leicht abgemagerte Tiere behutsam wieder aufgepäppelt werden.

 

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Fütterung im Sommer?

Die Ernährung deines Tieres, egal ob Hund oder Katze, hängt nicht nur von seiner Größe, seinem Alter und seiner gesundheitlichen Konstitution ab, sondern auch vom Wetter.
In der warmen Sommerzeit ist es sinnvoll die Ernährung des Tieres umzustellen. Das Tier benötigt nicht nur mehr Wasser als sonst, es hat auch einen verminderten Energiebedarf. Daher sollte an dauerhaft heißen Sommertagen die Futtermenge reduziert werden und gleichzeitig das Angebot an Wasser erhöht.

Bei warmen Temperaturen bewegen sich Hund und Katz nicht mehr so gerne, vor allem nicht in der prallen Sonne. Sie ziehen es wie der Mensch vor, sich einen schattigen kühlen Platz zu suchen und dort vor sich hin zu dösen. Man kann jetzt entweder weniger füttern oder das Futtermittel auf eine energieärmere Variante zu wechseln. Da ein Futterwechsel aber oft mühsam ist und teilweise auch Risiken birgt – z.B. kann das Verdauungssystem dadurch durcheinandergebracht werden und zu Verstimmungen führen – ist eine Reduktion der Futtermenge meist vorzuziehen.

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Kalzium / Phosphor: Funktion und Verhältnis bei Hundenahrung?

Der Organismus des Hundes enthält ca. 10-15g Kalzium/kg Körpermasse (KM), davon liegen 98% im Skelett vor. Bei Phosphor (5-8g/kg KM) beträgt der im Skelett deponierte Anteil etwa 80%. Diese Verteilung deutet auf die wichtige Funktion beider Mineralien für die Stabilität und Funktion des Skeletts hin. Darüber hinaus sind die Aufgaben beider Elemente aber unterschiedlich.

Die im Knochen deponierten Ca- und P-Mengen haben Stoffwechsel- und funktionelle Aufgaben. Während die Stoffwechsel wirksamen Anteile in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Blutgefäßen liegen und in regem Austausch mit dem Blut stehen, sichern die funktionellen Mengen die mechanische Stabilität des Knochens.

Bei ausgewachsenen Hunden ist die tägliche Zufuhr von ca. 80mg Kalzium und 60mg Phosphor pro kg KM für die Erhaltung des Ca- und P-Bestandes im Organismus ausreichend, auch für ältere Tiere oder unter besonders belastenden Bedingungen. Durch intensive Bewegung steigt der Bedarf nicht an.

Bei Welpen wird der Gesamtbedarf durch die Wachstumsrate und den Ca- und P-Ansatz in den verschiedenen Lebensmonaten bestimmt. Er ist in den ersten 3 Monaten infolge des verstärkten Skelettwachstums und der zunehmenden Mineralisierung der Knochen besonders hoch. Bei Welpen großer Rassen besteht auch noch im 4.-6. Lebensmonat ein hoher Bedarf.

Das Calcium-Phosphor-Verhältnis ist deshalb so wichtig, weil eine Über- beziehungsweise Unterversorgung mit einem der beiden Mineralstoffe zu Mangelerscheinungen führen kann. So würde eine zu hohe Phosphor-Dosierung die Kalziumaufnahme hemmen und andersherum würde eine überhöhte Calciumzufuhr dem Körper Phosphor entziehen. In Abhängigkeit vom Alter des Hundes sollte ein Ca:P-Verhältinis von 1,3 bis 2 : 1 im Futter eingehalten werden. Mäßige Abweichungen von diesen Relationen werden ohne Nachteile toleriert, wenn die absolut notwendigen Mengen zur Verfügung stehen. Stärkere Abweichungen (unter 1 : 1) sind zu vermeiden.

Bei Liebesgut Tiernahrung ist die Menge von Kalzium und Phosphor über die Inhaltsstoffe geregelt. Um ein ausbalanciertes Verhältnis zu erzielen, setzten wir je nach Tierart spezielle Zutaten ein. Bei Sorten mit Geflügelfleisch wird zum Beispiel Hals oder Karkasse zugesetzt. Die Geflügelbestandteile weisen einen höheren Ca und P Gehalt auf als reines Brustfleisch. Bei Sorten mit z.B. BIO-Rind oder BIO-Schaf wird dem Futter gemahlene Eierschale zugegeben, da auch diese zu einem höheren Mineralgehalt beiträgt. Auf die Verwendung von Tier- oder Knochenmehlen zur Regulierung des Mineralhaushaltes verzichten wir konsequent. 

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